Informationen zur "EGZ-Dokumentation"

Nachdem die Winkelfehlsichtigkeit bei meinem Sohn erfolgreich korrigiert und im Juni 05 operiert worden war, bin ich mit ihm zu unserem Kinderarzt gegangen, um ihm von diesem "Augenphänomen" zu berichten. Er las alle zur Verfügung gestellten Unterlagen durch und nahm Rücksprache mit einer Fachärztin für Ophthalmologie (Augenheilkunde) von der UNI-Klinik Köln. Er bekam die gängige Meinung der Ophthalmologen zu hören: "Winkelfehlsichtigkeit gibt es nicht. Es steht in keinem Lehrbuch und ist nur eine Erfindung der Optiker....".

Er sah allerdings einen Zusammenhang zwischen Schulversagen und Winkelfehlsichtigkeit - nur hatte er keinen "Beweis" und ich solle mir etwas einfallen lassen.

Auf einer Fortbildungsveranstaltung der IVBV (www.ivbv.org) lernte ich einen Mitarbeiter der Firma Carl Zeiss kennen. Mit Rücksprache der Augenoptikermeisterin aus Bonn ist die Idee unserer "EGZ-Dokumentation" entstanden. Zurzeit werden 20 Kinder von uns kostenlos betreut, d.h. getestet, korrigiert und kostenlos mit ersten Prismengläsern versorgt.

Es werden Kinder dokumentiert, die vom ersten Schultag an über Kopfschmerzen und Übelkeit klagen und bei denen alle Untersuchungen (Augenarzt, Orthopäde, Neurologe, Psychologe etc.) ohne Befund waren. Kinder, die in der Grundschule nicht lesen und schreiben lernen. Kinder, die eine ADS/ADHS-Symtomatik zeigen und zum Teil auf Psychopharmaka eingestellt wurden, um die motorische Unruhe und die Störattacken im Unterricht zu hemmen...

Lesen Sie hier den Bericht, den Davids Vater ins ADS-Forum gestellt hat. David ist Kind Nr. 15 in unserer "EGZ-Dokumentation".

Es gibt in Köln einen saloppen Ausdruck für dieses Phänomen: Jemand hat einen "Knick in der Optik". Um nichts anderes handelt es sich hierbei.